4.November 2016

EN FRANCAIS zur französischen Fassung desselben Textes.



Gesteuert judenfeindlich, gesteuert deutsch-judenfeindlich.

1985 kauften meine Eltern dieses 89 m² große Haus gegen den Willen einer mächtigen Clique in Siegburg, die den Preis drücken wollte, und wir zogen mit meinem damals zwölfjährigen Brüderchen (das die ganze Sucharbeit in den Zeitungen alleine gemeistert hatte) von Bonn Bad Godesberg nach Hennef Weingartsgasse. Zwei Jahre später machte ich mein Abitur in Siegburg – wobei sich noch einmal herausstellte, dass mir Fremdsprachen besonders liegen. Mein Vater schrieb damals für den Verlag Felix Meiner in Hamburg seine Übersetzungen und Kommentare des dänischen Existenzphilosophen Søren Kierkegaard, und meine Mutter war Lektorin für Dänisch an der Universität in Bonn. Sie sprach sich sehr dafür aus, dass ich erst einmal wenigstens für ein Jahr nach Frankreich gehen sollte. Wir dachten dabei zunächst an Reims, die alte Königsstadt. Nun ist Frankreich überaus zentralisiert, und so stellte ich bald fest, dass in Reims (damals zumindest) keine richtige Organisation zu finden war, mit Sprachschule und Familie usw. Paris war tatsächlich die nächstgelegene Stadt für solche Au-Pair-Mädchen-Pläne und obwohl sie mich von Anfang an etwas ängstigte und ich auch prompt einen Heulanfall bekam, als ich ankam, sollte es doch dabei bleiben. Sehr dazu beigetragen hat nicht nur mein ungeheurer Spaß an der französischen Sprache: ich kam in eine sehr warmherzige jüdische Familie, zu zwei Juristen mit ihrem fünfjährigen Töchterchen, die mich erst als Au-Pair-Mädchen für ein Jahr bei sich aufnahmen und dann als sogenanntes „Halb-“Au-Pair-Mädchen (d.h. mit der Hälfte der üblichen wöchentlichen Arbeitszeit und dem freien Wohnen in einem Zimmer) noch ein Jahr behielten; die ganze Zeit über unterstützten sie mich, wo sie nur konnten bei meinen Studien – vor allem durch geistige Anregungen, fruchtbare Gespräche und Bücher. Niemand anders als die Mutter führte mich auch an der alten Sorbonne ein.

All das war durchaus bemerkenswert, vor allem, wenn man bedenkt, dass deutsche Au-Pair-Mädchen in den darauffolgenden Jahren fast ganz aus Paris verschwanden (was dieselbige Mutter auch sehr aufregte). Viele Jahre später stellte ich fest, dass die berühmte Entraide allemande, ein Unternehmen, durch das so viele Mädchen und auch ein paar Jungen untergebracht worden waren, vielleicht schon zu Mitterands Zeiten, ganz sicher aber unter Präsident Sarkozy, in Paris nur noch als Briefkastenfirma fungierte.

Gegen Ende des zweiten Jahres klopfte eine adelige Nachbarin bei meiner Familie an und übernahm mich als Mieterin in ihre Dachkammer direkt nebenan, wo ich über Jahre hinweg mein Studium in Französisch und Altphilologie absolvierte, und, nachdem ich die „Licence“ schon hatte, schließlich – ein paar Jahre später – noch zwei Semester Germanistik anhängte. Finanziell konnte ich mich u.a. mit meinen vielen Nachhilfestunden über Wasser halten, die ich fast alle meiner jüdischen Familie zu verdanken habe.

Doch während all der Jahre konnte ich deutlich merken, dass die Verbindung deutsch-jüdisch (denn das war es ja nun mal, auch wenn ich mir dessen kaum bewusst war, so natürlich verliefen die Dinge im Alltag) in gewissen einflussreichen Kreisen nicht gern gesehen war. Immer wieder gab es Versuche, mich gegen die Familie aufzubringen. So sagte mir zum Beispiel die Tochter eines weitgereisten Pariser Professors, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen, ich solle mich vor denen hüten.

Tatsächlich lockerten sich unsere Beziehungen erst, als das inzwischen herangereifte Töchterchen vorübergehend eine Stelle an einer US-Hochschule bekam und ich bei dem „höchsten“ Wettbewerb für Germanisten, der „Agrégation“, 1997 nicht zu den Erwählten gehört hatte. Bei der Gelegenheit verlor ich übrigens auch eine andere jüdische Familie, die ich über die erstere kennengelernt hatte. Der Grund könnte hier gewesen sein, dass ihr der plötzliche Unfalltod meines Bruders, 1995, der übrigens letzten Endes tatsächlich geheimnisvoll geblieben ist, allzu unheimlich erschien. Mein Bruder hatte sich ebenfalls sogleich mit meiner Familie in Paris angefreundet. Sie waren zutiefst erschüttert über seinen Tod. Viele Jahre später sagte mir eine alte Französin aus einer ganz anderen Familie, Hermann sei umgebracht worden. Und meine engste Freundin, die ihre Prüfungsvorbereitungen links liegen ließ, um an dem Tag bei mir sein zu können, hatte denselben Verdacht.

Im Anschluss an den gefährlichen Teilmisserfolg 1997 musste ich umziehen und schnell ein neues Zimmer finden, weil die Eigentümer aufgrund eines Todesfalls alles verkaufen wollten; um die Zeit kamen gleich drei Kommilitoninnen der germanistischen Fakultät (bei der ich insgesamt nur vier Semester eingeschrieben gewesen war), um mich mit all ihren Überredungskünsten dazu zu bewegen, mich erneut für einen Wettbewerb in Germanistik anzumelden. Eine von ihnen, mit einem sehr antisemitisch eingestellten Mann verheiratet, wollte mich sogar in ihrer Wäschekammer unterm Dach unterbringen. Eines steht fest – und das wusste ich schon damals – hätte ich mich darauf eingelassen, wäre meine Nachhilfeverbindung zu einer weiteren jüdischen Familie abgebrochen. Durch jene wohlwollende, hochgebildete Mutter aus Israel erhielt ich nun jahrelang die interessantesten und umfangreichsten Übersetzungsaufträge von pittoresken Einrichtungen in Frankreich und Belgien.

Mit meinem Umzug schien ich zunächst auch Glück zu haben. Obwohl meine Vermieter grundsätzlich nur über FUSAC (France- USA-Cooperation) vermieteten, machten sie bei mir eine Ausnahme. In den darauffolgenden Jahren stellte ich allerdings immer wieder fest, dass die Stimmung in diesem ungewöhnlich kommunikativen Haus im Ganzen zwar versteckt, aber doch ganz eindeutig antisemitisch war.

Von meinen alten Kurskameraden aus Siegburg(1) erhielt ich eine Mail, die Übersetzungen, die ich bekäme, seien pure „Märchen“: es durfte also nach dem Willen der Mächtigen in Deutschland und Frankreich eigentlich nicht sein! Nur wer sind diese „Mächtigen"?

Im Jahr 2000 oder 2001 kam dann ein Frontalangriff, man beauftragte einen armen Deutschen, so zu tun, als wolle er mich heiraten (obwohl er längst verheiratet war), und mich nach Deutschland zurückzuholen.(2) Dieser Mann, übrigens noch dazu sehr kirchlich, war wenige Monate zuvor noch auf der Route 66 in den USA mit seiner Frau in Urlaub gewesen! Sein Großvater sei ein SS-Mann gewesen... – Natürlich wurde meine Arbeitgeberin aufmerksam, und wäre sie nicht selbst damals gerade heftig angegriffen worden, so hätte die mit mir gespielte Intrige vielleicht schon ausgereicht, um die schönen Aufträge ein für alle Mal zu kappen.

Nun habe ich bereits an anderer Stelle(3) auf dieser Website das Abwerben des wichtigsten Assistenten meiner Auftraggeberin durch eine US-Firma dargelegt, wobei die US-Vertreter leichtes Spiel hatten. Monate später, als ich mich schließlich in Paris erwerbslos melden musste, gab man mir zur Erklärung die Auskunft, der Anschlag auf die Twin-Towers in New York sei der Grund (Einbruch des Tourismus, entfallene Subventionen usw.). Nur das absolute Schweigen meiner Arbeitgeberin spricht nun doch mehr für die andere Hypothese.

Parallel hierzu erlebte ich seit meinem Umzug im Sommer 1997 qualvolle, geradezu endlose Telefonstörungen bei allen möglichen Anbietern, die ich mehrmals hintereinander wechseln musste, – bis eine neue jüdische Nachhilfe-Familie mir den Tipp gab, einen ganz bestimmten Anbieter zu nehmen, einen Anbieter, der übrigens in großem Einvernehmen mit der ostamerikanischen Hochfinanz arbeitet (was ich natürlich damals noch nicht wusste). Da war auf einmal Ruhe, und alles funktionierte problemlos. Die sehr liebe und kluge Mutter hatte allerdings hinzugefügt, sie würde mir nicht raten, nur eine Verbindung für Internet und Telefon zu haben. Leider hörte ich in dem Punkt aus Sparsamkeitsgründen nicht auf sie. Den soeben erwähnten Anbieter behielt ich bis zu dem grotesk rechtswidrigen Prozess 2009/2010 im Hause 65, rue Saint-Didier, in dem grundsätzlich alle Zimmer im Dachgeschoss über FUSAC vermietet werden sollten.

Unterdessen versuchten kurz nach den soeben (zwei Absätze vorher) angedeuteten, furchtbaren Ereignissen Vertreter des Opus Dei in ihrem Schloss so zu tun, als sei ich eigentlich Lehrerin, jedoch nicht in dem Sinne, dass ich mich mit deren Vergütung auch nur halbwegs hätte über Wasser halten können...

Nachdem sich die im Vorhergehenden erwähnte jüdische Familie, bei der ich lange Zeit vor allem in Deutsch Unterstützung gegeben hatte, netterweise im Internet sehr lobend über mich geäußert hatte, erhielt ich fünf Semester hintereinander einen Lehrauftrag an einer Pariser Hochschule. Wie sehr nun diese private Handelsschule von US-Finanziers direkt oder indirekt getragen wurde, kann ich nicht sagen; aber die zunehmende Kampagne gegen das Fach Deutsch war leider nicht zu übersehen; ich habe sie bereits an anderer Stelle(4) auf dieser Website (ausführlich und mit Belegen) dargelegt.

Ein paar Jahre zuvor war ein rührender Auftrag von einem betagten Juden gekommen, dem man jedoch Schwierigkeiten machte, mir seine zu übersetzenden Seiten zu übermitteln; er musste sich zu meinem weiter entfernt liegenden Postfach begeben. Die Aufträge von der größeren Firma mit Sitz in Israel waren schon lange abgebrochen, kleinere Übersetzungsaufträge von allen möglichen privaten Interessenten kamen aber, darunter auch – und zwar nur wenige Monate nach dem rührenden Auftrag des alten Juden – von einem Institut in einer anderen Stadt, das mich bat, einen aus dem Zusammenhang gerissenen, sehr schwer verständlichen Textauszug eines deutschen Theologieprofessors schnellstmöglich ins Französische zu übersetzen – später erfuhr ich, dass derselbe Text bereits ins Französische übersetzt worden war … wie seltsam! Noch dazu bezog sich der Auszug ausdrücklich und an zentraler Stelle auf den Titel der Rede eines alten Kirchenvaters: Gegen die Juden. Ob dies wohl wieder im Rahmen irgendeiner fiesen Intrige stand, habe ich nie erfahren.

Rückblickend fällt nur sehr auf, wie oft die Feindseligkeiten gegen meine wohlmeinenden, um nicht zu sagen: tief freundschaftlichen jüdischen Verbindungen mit der US-Macht oder auch mit einflussreichen pseudokatholischen Kreisen Hand in Hand gingen.

Bei dem geradezu grotesk rechtswidrigen Prozess, durch den ich mein kleines Zimmer und somit auch meine Auftragsmöglichkeiten in und um die französische Hauptstadt mit einem Schlag verlor, hielten sich meine jüdischen Bekannten, soviel ich weiß, vollständig zurück. Ich weiß nur, dass es ganz sicher keine Juden waren, die mir diesen Prozess beschert haben. (Natürlich denke ich nicht an die wenigen Juden, die an der amerikanischen Ostküste mit zu den Millionen- und Milliardenjongleuren gehören.) Nein, das Nächstliegende in diesem Fall ist, dass es extrem proamerikanische Kreise im 16. waren (FUSAC war ja die eigentliche, die wahre Vermittlungsagentur); und bei französischen Adeligen mit Schloss liegen die US-Verbindungen in der Regel schon aus rein finanziellen Gründen sehr nahe.

Zwei weitere Intrigen im Sinne einer Zerschlagung meiner zarten deutsch-jüdischen Verbindungen gingen mit dem Prozess einher:

Erstens wurden mir just um die Zeit (nachher nicht mehr) gratis und unbestellt Holocaust-Leugnungsbücher per Post zugestellt, und zwar nicht etwa von irgendwoher aus dem Osten, sondern aus Great Britain, good old England [*].

Und zweitens nahmen meine Eltern mich ein einziges Mal mit in ein Haus in der Bonner Innenstadt, in dem ein junger Student fast ununterbrochen im Treppenhaus antisemitisch herumredete. Es war im Anschluss an irgendeinen Vortrag, und wir waren damals zu müde, um zu reagieren. Er hielt dabei die ganze Zeit eine Art Becher oder Flasche in der Hand, woraus er aber nie trank...

Und nun muss es langsam ins Auge springen, dass die vollständige und ganz bewusste Unterschlagung meiner sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit als Übersetzerin für die internationale Audioführungsfirma mit Sitz in Israel in der ersten Bescheinigung, die mir die Pariser Behörde zwecks Anmeldung bei der Bundesagentur für Arbeit in Bonn ausgestellt hatte, kein Zufall ist. Dazu passend nun die Verfälschungen meines Online-Lebenslaufes durch die Bundesagentur: ich hätte zehn Jahre hindurch nur Deutsch als Fremdsprache in Paris studiert (cf. mein „Jobbörse“nlebenslauf bis 2014), ich sei eine Möchtegern-Wissenschafts-Germanistin. Französisch hätte ich nur weiterführend irgendwann irgendwo einmal gemacht, und klassische Philologie (Latein und Altgriechisch), die echte Grundlage des Französischstudiums, überhaupt nicht (cf. derselbe verfälschte Lebenslauf von 2014 bis 2016). Siehe → hier die Links zu den Belegen.

Im Grunde ist diese Vorgehensweise doch nicht nur eine Verletzung meiner persönlichen Rechte, sondern auch ein Faustschlag ins Gesicht all meiner früheren Auftraggeber, darunter vor allem gegen meine wahren Unterstützer. Meine zahlreichen, jahrelangen Arbeiten für staatliche Einrichtungen in Frankreich und Belgien bedeuteten natürlich eine praktische Anerkennung meiner Universitätsabschlüsse in Frankreich – durch eine Jüdin! Und ebendiese Anerkennung versuchen nun anonym wirkende Kräfte mit Staatsgewalt buchstäblich zunichtezumachen.

Aufgrund meiner uralten persönlichsten Erfahrungen (gerade auf diesem Gebiet) bin ich der festen Überzeugung, dass Juden und Deutsche, das Judentum und das Deutschtum spielend eine Symbiose eingehen. Das hat sich in der deutschen Geschichte immer wieder gezeigt, z.B. in der Epoche Friedrichs des Großen, in der Juden sehr zur Weiterentwicklung der deutschen Gesellschaft beigetragen haben und einen hohen Rang im gesellschaftlichen Leben einnahmen, zur Zeit eines Heinrich Heine, der sich immer wieder in deutscher Sprache zu höchster dichterischer Kraft emporgeschwungen hat und deutsch empfand, aber auch schon im Mittelalter, als das Jiddische so urtümlich mittelhochdeutsch klingt, dass es einem das Herz erweicht und die Tränen fließen.

Das ist die eine Seite, und die andere, extrem entgegengesetzte, ist die eines Daniel Goldhagen, der zufällig um die Zeit der „Agrégation“ 1996/97 aus den USA nach Paris kam, um u.a. hier seine grauenvolle These zu vertreten, die noch so oft widerlegt werden mag; sie wird dennoch von gewissen Finanzoligarchen aufrechterhalten und zur Verbreitung durch die Medien weitergegeben wie ein böser Bazillus, auf den wohl auch ein paar Juden hereingefallen sind, vielleicht vor allem die, die in ihren Familien den schlimmsten Verfolgungen durch das Naziregime ausgesetzt waren. Nur lässt sich wohl schwer behaupten, dass das Auftauchen von Kindern bzw. Enkeln früherer Nazis in der jetzigen deutschen Regierung (sowie z.B. im Justizministerium) rein rassisch zu erklären sei – mit einem Killergen, das sich immer wieder durchsetzt. Nein, das lässt sich auch voll und ganz mit der opportunistischen Leidenschaft der Herrschenden erklären. Anders ausgedrückt: es liegt stark in der Familie, ob jemand mit den Wölfen heulen will oder nicht.

Es gibt aber noch eine (selber nie besonders projüdisch eingestellte) dritte Seite, die aus rein machtpolitischem Kalkül ein starkes Interesse daran hat, die einen gegen die anderen aufzubringen, um auf diese Weise beide Konkurrenten zu schwächen und damit leichter zu beherrschen. So wie es angelsächsischen Interessen zuwiderläuft, wenn Russen, Deutsche und Franzosen an einem Strang ziehen, so liegen auch eine deutsch-jüdische, eine französisch-jüdische, eine russisch-jüdische, historisch jeweils tief verwurzelte Verbundenheit nicht in deren Interesse; schwerwiegende gegenseitige Schuldzuweisungen dagegen durchaus.

Aber: nach den Regeln der Logik ist ein bloßes Interesse oder Nichtinteresse noch kein Beweis, dass die dritte Seite tatsächlich manipuliert! Doch – um nun wieder auf das spezielle Beispiel meines Lebenslaufs zurückzukommen: wie ließe sich die Übereinstimmung des in demselben entscheidenden Punkt von vornherein inkorrekten Verhaltens der Behörden in Frankreich und in Deutschland besser erklären als durch die dritte Seite, die amerikanischen und britischen Geheimdienste, die sowohl in Frankreich als auch - in besonderem Maße - in Deutschland spätestens seit dem Ende des zweiten Weltkriegs ihre verhängnisvolle, streng intolerante Macht ausüben?


Annette Rochol
Anfg. November 2016


Anm.: (1) soweit man da von Kameradschaft reden kann, denn die allermeisten Mitschüler meines Jahrgangs habe ich innerhalb der kurzen und hastigen zwei Jahre vor dem Abitur nicht kennenlernen können – zumal es da ja noch die bereits erwähnte Clique gibt, die meinen Eltern den Hauskauf übelnimmt.

(2) Ich habe nun wirklich gar nichts gegen ein Leben in Deutschland. Nur meine Mutter sagt mir seit eh und je, dass ich nach dem Prozess, den sie mit der Bonner Uni führen musste, und bei all dem Hass, den ihre Streitigkeiten geweckt haben, niemals in der Nähe von Bonn meinen Lebensunterhalt würde verdienen können. Weiß der Teufel, was dahintersteckt.

(3) → hier der dazugehörige Link

(4) → hier der dazugehörige Link (s. gegen Ende Absatz IV)

[* Diese Wendung ist natürlich ironisch gemeint. Ich habe inzwischen den sich immer wieder bewahrheitenden Verdacht, dass die sog. Antisemitismus-Keule, wie diese Form der politischen Ausschlachtung manchmal sehr treffend genannt wird, ganz gezielt als pure Waffe benutzt wird, um Einzelne und Gruppen blitzschnell fertigzumachen, sehr oft kommt diese Art der „Kriegsführung" gerade aus dem sog. rechten Lager, das ja bekanntlich unterwandert ist. Man hüte sich also vor solchen Agenten und pflege den Zusammenhalt unter Einhaltung der Gesetze!]