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Belege - gescannte Urkunden :


Auf Anfrage werden meine Urkunden auch gern zur Einsichtnahme vorgelegt.

     1987 Abitur → a
→ b
→ c
→ d   in Siegburg.


      1988    → certificat; → deutsche Übersetzung;
       → diplôme semestriel de langue et civilisation françaises.
; → in meiner deutschen Übersetzung
;    Au-Pair-Stellung bei einer Familie in Paris: zwei Semester Französischkurse für Nichtfranzosen an der Sorbonne; Abschlusszeugnisse, die mir den Zugang zu einem regulären Studium an einer französischen Fakultät ermöglichten (Prädikat: gut).

    *

     1988 - 90   Grundstudium (4 Semester) an der (natürlich französischsprachigen) Sorbonne in Paris. Abschluss: → D.E.U.G. en lettres modernes in französischer Philologie mit einem guten Schein in Englisch ; → in meiner deutschen Übersetzung
;

     1990 - 91   Beginn des Hauptstudiums an der (natürlich französischsprachigen) Sorbonne in Paris. Abschluss des 5. u. 6. Semesters: → licence en lettres modernes in französischer Philologie; → in meiner deutschen Übersetzung;

     1991 - 92 → autorisation d´enseigner l´allemand dans le secondaire privé   Lehrerlaubnis in Paris: → in meiner deutschen Übersetzung;
     zwei längere Vertretungen in Privatschulen in Paris (S. I und II);

      1991 - 93    → Abschluss des Hauptstudiums mit der → maîtrise en lettres modernes in französischer Philologie (an derselben Uni); → in meiner deutschen Übersetzung;
dieses Examen umfasste eine Abhandlung sowie zwei Prüfungsfächer; Thema der Abhandlung war → Blaise Pascal; setzte umfangreiche Lateinkenntnisse voraus.
Prädikat: sehr gut.


      1993 - 94    Abschluss des 5. u. 6.Semesters (an der Universität Sorbonne -ParisIV): → licence en allemand in Germanistik; aufgrund der absolvierten „Licence” (Bachelor)-Prüfungen in Verbindung mit einem Schein für Dänisch (Prädikat: gut) (in frz. Philologie) hatte ich eine Äquivalenzbestätigung für die ersten vier Semester in Germanistik erhalten; → in meiner deutschen Übersetzung.

      1993 - 95    Beginn des sogenannten Postgraduierten-Studiums an derselben Uni in Paris. Abschlussdiplom: → Diplôme d´Etudes Approfondies (D.E.A.) in französischer Philologie;
Prädikat: gut.
→ in meiner deutschen Übersetzung. Das D.E.A. umfasst eine Abhandlung über ein Doktorthema und zwei zusätzliche Prüfungsfächer; Voraussetzung war in meinem Fall neben dem Französischen die mühelose Beherrschung des Dänischen und des Englischen. (cf.: ( → Kierkegaard lecteur de Pascal. „Kierkegaard als Leser von Pascal”).

       1995 - 96   Abschluss des 5. u. 6.Semesters: → licence en lettres classiques in klassischer Philologie (Latein und Altgriechisch) an derselben Fakultät; → in meiner deutschen Übersetzung; diesen letzten meiner drei „Licence” (Bachelor)-Abschlüsse erlangte ich erstens aufgrund der bereits 1991 abgeschlossenen „Licence” (Bachelor) in französischer Philologie ("lettres modernes": eines der vier Prüfungsfächer war Latein, cf.ibid.), zweitens durch ein Fach, das formaliter in dem hier gescannten Abschlussdiplom (Licence de lettres classiques) nicht erwähnt werden durfte, für das ich aber eine lobende Bescheinigung bekam, cf. → LA 312 "Linguistique latine", und drittens aufgrund der in demselben Jahr 1995/96 erfolgreich abgelegten Altgriechischprüfungen;

    Aug.1996 Anerkennung meiner französischen Hochschulabschlüsse bis einschließlich 1995 in → Nordrhein-Westfalen; die „Licence” (bzw. den „Bachelor") in klassischer Philologie (Latein u. Altgriechisch) hatte ich zum Zeitpunkt der Antragstellung noch nicht abgeschlossen.

     1996 - 97   zwei intensive Vorbereitungssemester für den französischen Wettbewerb in Germanistik, „Agrégation” an derselben Uni, dem „höchsten" seiner Art, welcher eine unbefristete Lehramtsstelle ab Sekundarstufe II in Aussicht stellte; die Gewinnchancen lagen bei weniger als 5%; im Übersetzungsteil lagen die Bewertungen über dem Durchschnitt. Beginn meiner vertraglichen Übersetzertätigkeit in Paris im Sommer 1997.






* An dieser Stelle bedarf es einer kurzen Anmerkung für all jene, die annehmen, es verhalte sich an französischen Unis etwa so, wie man es vom deutschen Hochschulwesen her gewohnt ist: – Den sogenannten „ewigen" oder „Bummel"-Studenten, der bis zu einem Jahrzehnt wenigstens immatrikuliert bleibt, jedoch nie eine Abschlussprüfung ablegt, gibt es im zentralisierten Frankreich schlichtweg nicht. Aus einem ganz einfachen Grund: Der gesamte Studiengang, welcher Fachrichtung auch immer, (in der Regel hat man nur ein Studienfach) ist gespickt mit obligatorischen Prüfungen. Schon nach dem vierten Semester verlassen Studenten, die ihr Grundstudium mit dem Abschlussdiplom „D.E.U.G.” nicht bestehen ( – und das tun sehr viele nicht – ), entweder ganz die Uni, oder sie wählen ein neues Studienfach. Sie sind grundsätzlich nicht befugt, sich für das Hauptstudium, das noch umfangreichere Abschlussprüfungen am Ende des sechsten Semesters („Licence”-„Bachelor") in sich schließt, zu immatrikulieren. Usw. Man kann auch keine größere Abhandlung für den Abschluss des Hauptstudiums („Maîtrise”), – verbunden mit wenigstens zwei Pflichtkursen – schreiben, ohne vorher die „Licence” bestanden zu haben, usw. In Frankreich gar nicht möglich gewesen wäre also der Fall, dass man nach einer Aberkennung des Doktortitels aufgrund von umfangreichen Plagiaten ganz ohne jeden Hochschulabschluss dasteht und doch einen hoch dotierten Staatsposten für sich beansprucht.


Annette Rochol, 19.08.2019