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Liebe Besucher(innen) der Netzseiten unter www.Rochol-Sprachen.de bzw. traductionrochol.com!


Falls Sie Post von annetterochol@gmail.com oder annetterochol635@gmail.com bekommen, so stammt sie nicht von mir; ich hatte diese beiden Adressen einmal bei Google und wollte sie kürzlich neu gründen, was jedoch sowohl bei Google als auch bei der Deutschen Telekom unmöglich scheint. Die automatische Google-Antwort lautet: „Dieser Nutzername ist vergeben. Versuchen Sie es mit einem anderen Namen." Auf genau dieselbe Hürde stieß ich nun auch bei der Deutschen Telekom, als ich nach mehreren Jahren wieder versuchte, mein damals wahrscheinlich von Hackern entwendetes E-Mail-Postfach, annetterochol@t-online.de, zurückzuerlangen. – Man stelle sich das nun einmal vor. Da schreibt also eine andere Person in meinem Namen E-Mails, empfängt womöglich auch Antworten, die an meinen Namen adressiert sind; und ich werde meinerseits aufgefordert, mir ebenfalls einen anderen Namen zuzulegen, mit dem ich (theoretisch zumindest) die Post von jemand anders lesen und beantworten kann. Keine Angst: solche satan...sachte, sachte, so etwas darf man wieder einmal nicht sagen. Wir müssen positiv denken: also starten wir einen neuen Anlauf und versuchen in aller Ruhe ganz rational und beharrlich vorzugehen. Erster Schritt: Ich tippe meinen Namen bei der Google-Konto-Anmeldung ein. Noch vor der Passworteingabe öffnet sich ein Fenster : "Dieses Konto wurde nicht gefunden". – Zweiter Schritt: Ich erstelle es neu, so wie es ja auch in den Kurzanweisungen der Google-Hilfe, an die ich mich natürlich auch gewandt habe, in diesem Fall empfohlen wird. Und nun kommt die Antwort: „Dieses Konto ist schon vergeben." Also rein theoretisch, wenn da nicht die soeben erwähnte Google-Anleitung wäre, wäre es möglich, dass, wenn jemand ein Konto, das er irgendwann einmal gegründet hat, eigenhändig löscht, dieses Konto dann in ein gesondertes Fach verschoben wird, damit es nicht wieder neu gegründet werden kann... nur warum? Es kann auch sein, dass man diese merkwürdige Sonderbehandlung nur bei bestimmten Personen walten lässt, und bei anderen, bei den meisten, nicht...dazu würde die erwähnte Google-Anleitung passen. Jedenfalls eines scheint sicher: das Konto mit meinem Namen existiert und wird dennoch nicht von mir verwendet – aber vielleicht oder sogar sehr wahrscheinlich doch von jemand anders. Ich kann also gar nicht anders als mich an dieser Stelle ausdrücklich distanzieren.

Übrigens glaube ich nicht einmal, dass der Fehler bei Google selbst liegt. Ebenso sehr müsste ich mich von dem anderen amerikanischen Giganten namens Bing distanzieren, vor allem von dem wirklich gehässigen Bild, das zu dem Namen "Annette Rochol" auftaucht und das mit mir keinerlei Ähnlichkeit hat, auch nicht symbolisch; früher war es mal ein Totenkopf; dann ein sehr männliches Handgelenk mit Armbanduhr, dazu die Aufschrift: "Create or die!". [Ich weiß gar nicht, was ich davon nun denken muss - offiziell meine ich - denn Morddrohungen gegen nicht-linke, deutsche Andersdenkende hat es doch noch nie gegeben (in der Presse zumindest)].

Und – um auf Google zurückzukommen – der nächste Schritt müsste eigentlich lauten: Meide in Zukunft alle Google-Konten (und alle Deutsche Telekom-Konten)!! – Nur, wenn das so einfach wäre. Wie jedermann weiß, wird wenigstens die Hälfte unserer Online-Kommunikation und wenigstens 30% unserer gesamten Kommunikation (schätzungsweise) von dem amerikanischen Google-Giganten kontrolliert. Man denke nur an die an die Freunde und Bekannten, die einem vertrauensvoll ihre Google-Adresse gegeben haben, oder an die Smartphones, die fast jeder in der Tasche hat (für viele das einzige Telefon, das sie haben) und die überhaupt nur mit dem Google-Betriebssystem Android funktionieren können [bis vor kurzem übrigens!].

Meine Schlussfolgerung ist daher vorläufig die, dass ich Ihnen einerseits die auf meiner Startseite genannte E-Mail-Adresse anbiete, die ich (zur Zeit wenigstens noch) auch selbst in der Hand habe, dass ich aber andererseits keinen Hehl aus solchen Erfahrungen mache. Vorläufig erscheint mir das die beste Lösung für ein streng genommen schreckliches Problem.


Annette Rochol
23.September 2019